Diätetik
Die chinesische Ernährungslehre hat einen engen Bezug zur chinesischen Medizin. Ähnlich wie in der Kräuterheilkunde werden die Lebensmittel eingeteilt gemäß
• ihrer thermischen Wirkung
(heiß, warm, neutral, erfrischend, kalt)
• ihrer Geschmacksrichtung
(bitter, süß, scharf, salzig, sauer)
• ihrer Wirktendenz
(z.B. kühlen, wärmen, aufbauen)
• ihrer Wirkweise auf die verschiedenen Organe
Auch die Zubereitungsart der Nahrungsmittel ist von Bedeutung. Bei Kälte führt scharfes Anbraten, Grillen, Rösten, Backen und langes Schmoren der Speisen für die nötige Wärme. Bei zu viel Hitze hilft Blanchieren, Kochen mit viel Wasser, Dünsten und Dampfgaren den Körper zu kühlen und baut Säfte wieder auf.
Je nach Beschwerdebild und chinesischer Diagnostik werden entsprechende Ernährungsempfehlungen ausgesprochen. Der Patient hat somit die Möglichkeit, aktiv an seiner Gesundheit mitzuwirken.